3D Funde in analogen Medien?! / 3D objects in 2D media ?!

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Die Fundaufnahme in der Archäologie befindet sich derzeit im Umbruch. Durch die, immer günstiger werdenden, 3D Aufnahme Methoden können Funde umfangreich digitalisiert und Dokumentiert werden. Diese sind Interaktiv Lokal und online darstellbar, und bieten gegenüber traditionellen Zeichnungen immens größere Informationsdichte. 3D Objekte können so wahlweise mit fotorealistischen Texturen, Explosionsabbildungen oder raffinierten Schnitt Assemblagen zu Zeigen.

Genau in dieser Informationsdichte liegt aber auch ein Problem…

Befunddokumentation übers Netz / recording features through the web

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Vom Befund zum Modell

Im Mai fragte mich ein befreundeter Archäologe ob es möglich wäre ein 3D Modell von einem ihrer, neuesten Grabungsbefunde zu erstellen. Es handelte sich um eine größere komplexe Baustruktur die neben traditionellen Zeichnungen und Fotografien versuchsweise auch in 3D dokumentiert werden sollte.

Natürlich war ich sofort begeistert, und wäre am liebsten direkt zur Grabung gefahren um die erforderlichen Fotos zu machen und Messpunkte aufzunehmen. Leider wohne ich mittlerweile nicht mehr in der Nähe und konnte nicht selbst zum ausgegrabenen Objekt kommen.
Also stellte ich eine kurze Anleitung zusammen, die festhielt welche Eigenschaften die Bilder haben sollten und bat darum das die Archäologen vor Ort die erforderlichen Bilder aufnahmen.

Arbeitsablauf

Beispiel Ablauf zur Erstellung Fotogrammetrischer Modelle.

Einen Tag später erhielt ich den ersten digitalen Bildersatz und begann das Modell zu erstellen.

Knochen und Klingen I / Bones and Cuts I

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Knochen als Spurenträger

Eines der Hauptarchive zu menschlichem Leben und ihrer Ernährung aus stellen Knochen der von ihnen verspeisten Tiere dar. Sie sind ideale Informationsträger da sie sich in vielen Böden gut erhalten, in riesigen Mengen angefallen sind und sie zum quasi täglichen Leben gehörten. Spezialisierte Archäozoologen sind im Umgang mit Knochen aus archäologischen Fundkomplexen geschult und können eine Vielzahl von Schlußvolgerungen aus ihnen ziehen. Wenn eine ausreichend große Stichprobe gegeben ist können so nicht nur Rückschlüsse auf die Ernährung innerhalb der Siedlung gezogen werden sondern ebenso auf den Faunenbestand in der sie umgebenden Landschaft.

Die Halle des „Fürsten“/ a „princely“ residence

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Von der Grabung..

Die Freie Universität Berlin führt seit mehreren Jahren eine Untersuchung des Fundplatzes Hitzacker-Marwedel durch. Dieser ist vor allem durch den Fund zweier reicher „Fürstengräber“ der Kaiserzeit (2. Jh. n. Chr.) bekannt. Im Fokus stand während dieses Projektes vor allem der zu den Gräbern gehörende Siedlungsplatz, welcher sich über 20 ha des umliegenden Landes erstreckte. Dabei konnten bis heute mehr als 30 Grubenhäuser, Reste von Rennfeueröfen und Spuren von Edelmetalverarbeitung aufgedeckt werden.

DFG Projekt Forschungsgrabung Hitzacker-Marwedel

… zur Austellung

Ein Planum in 82 Megapixeln / a surface in 82 megapixel

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Grabungsalltag

Seit einigen Monaten bin ich wieder in einer archäologischen Grabungsfirma und deren Baubegleitungen tätig. Derzeit arbeiten wir an einer größer angelegten Strassenbaumaßnahme, auf der wir größtenteils immense Flächen als Plana dokumentieren müssen.

Alle die schon einmal an einer solchen Grabung teilgenommen haben kennen das Hauptproblem bei diesen archäologischen Notmaßnahmen. ZEIT!

Nach einigen Versuchen mithilfe der 3D Fotogrammetrie einzelne Hausanschlussgruben aufzunehmen, übernahmen wir diese dokumentationsweise mit in unseren Arbeitsablauf als quasi erweiterte Fotodokumentation.

Was soll den ein 3D Planum bringen?