Befunddokumentation übers Netz / recording features through the web

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Vom Befund zum Modell

Im Mai fragte mich ein befreundeter Archäologe ob es möglich wäre ein 3D Modell von einem ihrer, neuesten Grabungsbefunde zu erstellen. Es handelte sich um eine größere komplexe Baustruktur die neben traditionellen Zeichnungen und Fotografien versuchsweise auch in 3D dokumentiert werden sollte.

Natürlich war ich sofort begeistert, und wäre am liebsten direkt zur Grabung gefahren um die erforderlichen Fotos zu machen und Messpunkte aufzunehmen. Leider wohne ich mittlerweile nicht mehr in der Nähe und konnte nicht selbst zum ausgegrabenen Objekt kommen.
Also stellte ich eine kurze Anleitung zusammen, die festhielt welche Eigenschaften die Bilder haben sollten und bat darum das die Archäologen vor Ort die erforderlichen Bilder aufnahmen.

Arbeitsablauf

Beispiel Ablauf zur Erstellung Fotogrammetrischer Modelle.

Einen Tag später erhielt ich den ersten digitalen Bildersatz und begann das Modell zu erstellen.

Ein Planum in 82 Megapixeln / a surface in 82 megapixel

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Grabungsalltag

Seit einigen Monaten bin ich wieder in einer archäologischen Grabungsfirma und deren Baubegleitungen tätig. Derzeit arbeiten wir an einer größer angelegten Strassenbaumaßnahme, auf der wir größtenteils immense Flächen als Plana dokumentieren müssen.

Alle die schon einmal an einer solchen Grabung teilgenommen haben kennen das Hauptproblem bei diesen archäologischen Notmaßnahmen. ZEIT!

Nach einigen Versuchen mithilfe der 3D Fotogrammetrie einzelne Hausanschlussgruben aufzunehmen, übernahmen wir diese dokumentationsweise mit in unseren Arbeitsablauf als quasi erweiterte Fotodokumentation.

Was soll den ein 3D Planum bringen?